Perplexity (die Fragen an Perplexity stellte Helmut Digel)
Gründe für den außergewöhnlichen Erfolg der Schweiz bei Internationalen Leichtathletik Ereignissen
Der außergewöhnliche Erfolg der Schweiz in der internationalen Leichtathletik der letzten zehn Jahre lässt sich vor allem durch ein sehr gut ausgebautes Fördersystem, eine starke Nachwuchsarbeit und den Effekt der Heim-EM 2014 in Zürich erklären. Dazu kommen mehr Professionalität im Verband, mehr Geld und eine breitere Spitze statt einzelner Ausnahmetalente.
Zentrale Erfolgsfaktoren
– Systematischer Aufbau von unten nach oben. Swiss Athletics setzt stark auf Vereine, regionale Strukturen und viele Trainerinnen und Trainer, statt nur auf wenige zentrale Eliteknotenpunkte.
– Breite Nachwuchsprogramme und frühe internationale Erfahrung. Viele heutige Topathletinnen und -athleten wurden über Programme wie den UBS-Kids-Cup oder Nachwuchsmeisterschaften entdeckt und früh an internationale Wettkämpfe herangeführt.
– Professionalisierung des Trainerwesens. Die Schweiz hat vergleichsweise viele lizenzierte Trainer, darunter viele mit den anspruchsvollsten Qualifikationen, was die Qualität der täglichen Betreuung erhöht.
– Gezielte Nutzung der Heim-EM 2014. Der Heim-Großanlass wirkte als Katalysator, weil er die Sportart sichtbar machte, Motivation erzeugte und den Verband zur Weiterentwicklung des Systems antrieb.
– Mehr Ressourcen. Laut Berichten hat sich das Budget des Verbands in etwa verdoppelt; höhere Beiträge, mehr öffentliche Mittel und mehr Sponsoring verstärkten die Entwicklung.
– Breitere Leistungsdichte. Der Erfolg beruht nicht mehr nur auf wenigen Stars, sondern auf einer ganzen Generation leistungsstarker Athletinnen und Athleten, die auch im Nachwuchs international mithalten.
Die Schweiz hat offenbar nicht einfach mehr Talente, sondern sie erkennt und entwickelt Talente effizienter als früher. Entscheidend ist dabei die Kombination aus breiter Basis, gutem Coaching, frühzeitiger Wettkampferfahrung und finanzieller Stabilität.
Ein anschauliches Beispiel ist der Wandel von 2012 zu den jüngsten Meisterschaften: Aus einer relativ kleinen Delegation mit wenigen Finalplätzen wurde ein Team mit deutlich mehr Teilnehmern, Finalplätzen und Medaillen.
Einordnung
Der Schweizer Aufschwung ist deshalb eher als Struktur- und Kulturreform und nicht als Zufallsserie einzelner Erfolge zu verstehen. Der Verband beschreibt selbst einen Paradigmenwechsel: weg von einer klassischen Pyramide, hin zu einem System, das Talente früher sichtbar macht und besser begleitet.
Welche Rolle spielt dabei das OYM als privates Hochleistung Zentrum?
Das OYM spielt für die Erfolge der Schweizer Leichtathletik vor allem die Rolle eines Leistungskatalysators: Es bündelt Training, Gesundheitsmanagement, Ernährung und Forschung und macht die Vorbereitung von Topathleten messbar professioneller. Der Verband und Weltklasse Zürich setzen das Zentrum bewusst als Pilot- und Innovationsraum ein, um die starke Entwicklung der letzten Jahre nachhaltig abzusichern.
- Das OYM bietet Schweizer Topathletinnen und -athleten ein Trainingsumfeld auf sehr hohem wissenschaftlichem Niveau, inklusive Reha, Diagnostik und individueller Steuerung.
- Über das Swiss Diamonds Athletics Program trainierte zunächst eine kleine Elitegruppe in Cham, darunter Yasmin Giger, Ricky Petrucciani, William Reais, Dany Brand und Silke Lemmens.
- Ziel der Partnerschaft mit Weltklasse Zürich war ausdrücklich, das Training für Top-Leichtathleten zu professionalisieren und zu optimieren.
- Der OYM-Ansatz unterstützt nicht nur Leistung, sondern auch langfristige Belastbarkeit, Gesundheit, Prävention und Ernährung werden systematisch mitgedacht.
Die Schweizer Leichtathletik ist heute so stark, weil sie nicht nur auf Einzelstars baut, sondern auf ein strukturiertes Fördermodell mit hoher Dichte an guten Trainingsbedingungen. Das OYM ist darin ein wichtiger Baustein, weil es genau an der Stelle ansetzt, an der aus Talent internationale Konkurrenzfähigkeit wird: in der täglichen Trainingsqualität.
Besonders deutlich wird das an der Verbindung von OYM, LCZ und Weltklasse Zürich: Diese Zusammenarbeit wurde ausdrücklich gestartet, um die „Höhenflüge“ der Schweizer Leichtathletik nachhaltig zu machen. Die späteren Rekord-Bilanzen bei großen Meisterschaften zeigen, dass die Schweizer Leichtathletik von einer solchen Infrastruktur profitiert.
Einordnung
Das OYM ist nicht der alleinige Grund für den Schweizer Aufschwung, aber es ist ein entscheidender Verstärker innerhalb eines bereits starken Systems. Seine Bedeutung liegt weniger in einzelnen Medaillen als darin, dass es die Qualität des Alltags für eine kleine, besonders aussichtsreiche Gruppe von Athletinnen und Athleten erhöht.
Welche Athleten trainieren am OYM?
Am OYM in Cham trainieren seit 2024 vor allem fünf Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten aus dem Swiss-Diamonds-Athletics-Programm: Yasmin Giger, Ricky Petrucciani, William Reais, Dany Brand und Silke Lemmens:
– Yasmin Giger, 400 m Hürden.
– Ricky Petrucciani, 400 m.
– William Jeff Reais, 200 m/400 m.
– Dany Brand, 400 m Hürden.
– Silke Lemmens, 200 m/400 m.
Das OYM beschreibt sich als Zentrum für Leistungssport und nennt Leichtathletik ausdrücklich als eine der Sportarten, die dort wissenschaftlich begleitet trainieren. In Berichten wird außerdem erwähnt, dass im Zentrum insgesamt Athletinnen und Athleten aus mehreren Sportarten trainieren.
Auffällig ist, dass der Leichtathletik-Bereich am OYM zunächst selektiv aufgebaut wurde: Nicht die gesamte Schweizer Leichtathletik trainiert dort, sondern gezielt ein kleines, leistungsstarkes Elite-Setting.
Welche Rolle spielt das Swiss Diamond Athletic Programm?
Das Swiss Diamonds Athletics Program am OYM ist ein dreijähriges Pilotprojekt für fünf ausgewählte Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten, das Training, Betreuung und Entwicklung am OYM bündelt. Es ist als Ergänzung zu den Fördermaßnahmen von Swiss Athletics gedacht und wird von Weltklasse Zürich, UBS, Schulthess Maschinen AG, Stiftungsgeldern sowie mit Eigenleistungen der Athletinnen und Athleten finanziert.
Was umfasst dieses Programm?
- Trainingszugang im OYM unter modernsten Bedingungen und auf dem neusten Stand der Wissenschaft.
- Wissenschaftlich gestützte Betreuung durch die enge Verbindung von Training, Gesundheitsmanagement, Ernährung und Forschung.
- Projektleitung vor Ort durch LCZ-Cheftrainer und OYM-Projektleiter Flavio Zberg.
- Sportinternat/OYM-College als Ausbildungsoption, ausdrücklich für Athletinnen wie Yasmin Giger hervorgehoben.
- Individuelle Förderung einer kleinen Elitegruppe, nicht ein Massenprogramm, sondern eine „Innovationszelle“ für besonders aussichtsreiche Talente.
Was ist das Ziel dieses Programms?
Das Programm soll das Training von Top-Leichtathleten weiter professionalisieren und optimieren, damit Schweizer Athletinnen und Athleten näher an die internationale Spitze herankommen. Laut Programmkonzeption verbringen die Teilnehmenden je nach Sportart und Saison einen großen Teil des Jahres im OYM, konkret 16 bis 42 Wochen.
Inhaltlich geht es dabei um ein ganzheitliches Leistungsumfeld: Training, Prävention, Reha, Ernährung und wissenschaftliche Tests greifen ineinander. Das macht das Swiss Diamonds Athletics Program zu einem gezielten Spitzensportprojekt mit Testcharakter, aus dem später breitere Fördermodelle entstehen können.
Welche Rolle spielt das OYM-College für die Doppelkarriere der Leichtathleten?
Das OYM-College ist für Athletinnen und Athleten vor allem die Lösung für die Doppelkarriere: Es ermöglicht, Spitzensport und schulische oder berufliche Ausbildung eng zu verbinden, statt dass beides gegeneinander läuft.
- Das College bietet jungen Sporttalenten eine „Swiss-Olympic-Sportschool“-Umgebung mit individueller Betreuung und flexiblen Lernwegen.
- Der Unterricht ist auf den Sport abgestimmt; Trainings- und Wettkampfpläne werden mit der Ausbildung koordiniert.
- Lernende können am OYM-College eine kaufmännische Ausbildung oder das “Kurzzeitgymnasium“ absolvieren.
- Durch den angrenzenden OYM- Campus und die kurzen Wege zwischen Wohnen, Schule und Training werden Alltag und Belastung besser steuerbar.
- Das College setzt auf kleine Klassen, individuelle Coaches und ein modernes pädagogisches Konzept, das als „Sportschule 4.0“ beschrieben wird.
Für die Athleten ist das OYM-College wichtig, weil es die sportliche Entwicklung absichert, ohne die berufliche Zukunft zu vernachlässigen. Das senkt das Risiko, dass eine Sportkarriere nach Verletzungen oder Leistungsrückschritten plötzlich ohne Bildungsabschluss endet. Gerade für Nachwuchstalente ist das ein großer Vorteil: Sie können intensiver trainieren, bleiben aber gleichzeitig in einem regulierten Ausbildungsrahmen mit anerkanntem Abschluss. In der Praxis ist das OYM-College also nicht nur Schule, sondern ein Karriere- und Schutzsystem für junge Leistungssportler.
Welche Voraussetzungen müssen die Schüler des OYM-Colleges mitbringen?
Jugendliche müssen am OYM-College vor allem sportlich sehr leistungsstark sein und schulisch die jeweiligen kantonalen Aufnahmebedingungen erfüllen. Zusätzlich braucht es meist eine Zuordnung über einen Sportpartner wie Verein oder Verband sowie eine Finanzierung des Schulbesuchs, oft durch den Heimatkanton.
Sportliche Voraussetzungen
- Zugehörigkeit zu einem regionalen oder nationalen Kader oder eine Swiss Olympic Talent Card ab regionaler Stufe, besser national.
- Ein Athletenprofil mit aktueller Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, erstellt von Trainerin oder Trainer.
- Nachweis einer Vereins- und/oder Verbandszugehörigkeit im Nachwuchsleistungssport.
- Die Zuweisung erfolgt in der Regel über den Sportpartner; eigene Bewerbung allein reicht meist nicht aus.
Schulische Voraussetzungen
- Abgeschlossene Volksschule beziehungsweise oberste Volksschulstufe mit guten Leistungen.
- Für das Gymnasium gelten die kantonalen Zulassungsbedingungen des Heimatkantons.
- Für die kaufmännische Ausbildung wird eine passende Vorbildung mit guten Leistungen verlangt.
- Der Einstieg erfolgt je nach Angebot nach der 2. oder 3. Oberstufe.
- Das Angebot richtet sich grundsätzlich an Jugendliche, die in der Schweiz wohnen und nach der obligatorischen Schulzeit starten können. Für ausserkantonale Lernende muss die Schulgeldübernahme durch den Heimatkanton gesichert sein. Das College wählt nach transparenten Kriterien aus, wobei sportliches Potenzial und schulische Eignung mit gleichem Gewicht zählen.
In der Praxis heißt das: Nicht nur Talent allein zählt, sondern die Kombination aus Kaderstatus, Potenzial für Hochleistungssport, schulischer Eignung und Finanzierung. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, bekommt am OYM-College ein Umfeld, das Ausbildung und Spitzensport eng miteinander verbindet.
Wodurch unterscheidet sich das OYM-Training vom Verbandstraining?
Das OYM-Training unterscheidet sich vom Verbandstraining vor allem durch Individualisierung, Infrastruktur und wissenschaftliche Tiefe: Im OYM werden Athletinnen und Athleten sehr eng entlang ihrer persönlichen Daten, Bedürfnisse und Ziele betreut, während Verbandstraining eher die Sportart, das Kader und gemeinsame Lehrgangsformate im Blick hat.
OYM: maximale Ausschöpfung des individuellen Potenzials, mit personalisiertem Training, Gesundheitsmanagement, Ernährung und Forschung unter einem Dach.
Verbandstraining: gemeinsames Trainings- und Fördermodell für ein Kader oder eine Trainingsgruppe, mit stärker standardisierten Strukturen und größerer Breite.
Im OYM werden Training, Therapie, Reha und Ernährung eng verzahnt; das Umfeld ist auf Einzelathleten zugeschnitten.
Beim Verbandstraining geht es stärker um sportartspezifische Entwicklung, nationale Leistungsvergleiche, Lehrgänge und Selektion im Kaderrahmen.[5][3]
OYM arbeitet mit einem sehr kleinen, hochselektiven Kreis und verlangt in der Regel hohe nationale oder internationale Leistungsstufen.
Das Verbandstraining ist breiter zugänglich und ist Teil des öffentlichen Fördersystems; es ist deshalb weniger teuer und weniger exklusiv.
Das OYM kann dort zusätzliche Prozentpunkte Leistung herausholen, wo beim Verbandstraining die Grenzen von Zeit, Personal und Infrastruktur erreicht sind. Es ist also eher ein „High-End-Verstärker“ für bereits sehr starke Athletinnen und Athleten, während das Verbandstraining die Basis der sportlichen Entwicklung absichert.
Vereinfacht gesagt: Verbandstraining entwickelt die Breite, OYM optimiert die Spitze. Gerade in der Schweizer Leichtathletik ergänzen sich beide Systeme, weil die Talente erst über Vereine und Verbände aufgebaut und später im OYM besonders fein gesteuert werden.
Wo liegen die Grenzen des Verbandstrainings?
Das traditionelle Verbandstraining stößt vor allem bei Individualisierung, Personal, Infrastruktur und Zeit-an Grenzen. Es ist darauf ausgelegt, viele Athletinnen und Athleten gleichzeitig zu betreuen, nicht die letzten Prozentpunkte bei einer kleinen Elite herauszuarbeiten.
Typische Grenzen
Zu wenig Individualisierung: Verbandstraining arbeitet oft mit gemeinsamen Lehrgangs- und Kaderstrukturen, während einzelne Athleten unterschiedliche Belastungen, Regenerationsbedarfe und Technikprofile haben.
Personelle Limits: Die Zahl gut ausgebildeter Trainer und Spezialisten ist begrenzt; dadurch kann nicht jede Disziplin oder jeder Athlet so eng betreut werden, wie es an der Spitze nötig wäre.
Infrastrukturelle Limits: Nicht alle Verbände verfügen über dieselbe Dichte an Trainingsräumen, Diagnostik, Reha und Ernährungsangeboten; deshalb entstehen in manchen Bereichen Lücken.
Breitenlogik statt Spitzenlogik: Verbandstraining muss fair, standardisiert und für viele tragfähig sein, was zwar wichtig ist, aber weniger Raum für hochgradig maßgeschneiderte Leistungsoptimierung lässt.
Schul- und Terminbelastung: Gerade bei Jugendlichen sind Freistellungen, Dispensationen und flexible Stundenpläne oft nur begrenzt möglich; Swiss Athletics empfiehlt solche Anpassungen zwar ab bestimmten Stufen, aber sie sind nicht überall einfach umzusetzen.
Für viele Athletinnen und Athleten reicht Verbandstraining völlig aus, weil es die sportliche Entwicklung strukturiert und breit absichert. Wer aber international ganz nach oben will, braucht oft ein Umfeld, das über Standardlehrgänge hinausgeht und Training, Gesundheit, Ernährung und Regeneration viel enger verzahnt.
Genau an dieser Stelle setzen Einrichtungen wie das OYM an: Sie schließen nicht das Verbandstraining aus, sondern ergänzen es dort, wo dessen Struktur naturgemäß nicht mehr „fein“ genug ist.
Wie versucht Swiss Athletics mit den diesen Grenzen umzugehen?
Swiss Athletics reagiert auf die strukturellen Grenzen vor allem mit zwei Schienen: erstens mit der Stärkung der Basis über Vereine, Kantonalverbände und nationale Leistungszentren, zweitens mit gezielter Zusatzförderung für die absolute Spitze über das Projekt „NextLevel“.
Der Verband hat laut aktuellen Berichten zusammen mit Vereinen und Kantonalverbänden Maßnahmen eingeleitet, um die Basisarbeit in der Leichtathletik weiter zu stärken. Dazu gehört auch, an den sechs nationalen Leistungszentren die Trainerpensen schrittweise zu erhöhen, damit der Trainerposten nicht nur ein Nebenamt bleibt.
Außerdem fördert Swiss Athletics den Austausch zwischen Trainerinnen und Trainern systematischer, etwa über gemeinsame Trainingscamps und sogenannte „Coach Points“, damit Know-how und innovatives Wissen breiter im System zirkuliert.
Mit „Next Level“ setzt Swiss Athletics zusätzliche Mittel außerhalb des ordentlichen Budgets ein, finanziert durch Stiftungen, um die individuellen Rahmenbedingungen der Topathletinnen und -athleten zu verbessern. Im Kern geht es darum, persönliche Trainerpensen zu erhöhen, sportwissenschaftliche und sportmedizinische Betreuung auszubauen und die Entwicklung der Athletenumfelder zu professionalisieren.
Das Projekt unterstützt konkret acht Medaillenhoffnungen und will gleichzeitig sicherstellen, dass auch die nächste Generation vom Wissen der aktuellen Ausnahmetalente profitiert. Dadurch reagiert der Verband auf das Problem, dass traditionelles Verbandstraining zwar Breite absichert, aber die Spitze oft nicht fein genug optimieren kann.
Ein weiterer Baustein ist das gemeinsame Trainingslager in Stellenbosch, das Swiss Athletics jährlich wiederholen will. Solche Lager sollen internationale Trainingsqualität, Austausch und Verfügbarkeit für die Elite erhöhen, ohne das reguläre Verbandsmodell zu ersetzen.
Swiss Athletics versucht also nicht, das traditionelle System abzuschaffen, sondern es ergänzend zu professionalisieren. Die Reaktion auf die strukturellen Grenzen ist damit pragmatisch: mehr Ressourcen für die Breite, mehr Flexibilität und Individualisierung für die Spitze.
Welche Bedeutung haben die „Coach Points“?
Die Coach Points bei Swiss Athletics dienen dazu, den Austausch und die Qualität im Trainerwesen systematisch zu verbessern. Sie sind ein Fortbildungs- und Vernetzungsformat, in dem Trainerinnen und Trainer disziplinübergreifend voneinander lernen, Fälle besprechen und fachliche Impulse erhalten.
- Sie fördern kollegiale Fallberatung und den direkten Erfahrungsaustausch zwischen Trainerinnen und Trainern.
- Sie helfen, Wissen aus der Spitze in die Breite zu tragen, damit gute Praxis nicht nur bei einzelnen Clubs bleibt.
- Sie stärken ein Betreuungswesen, das in der Schweizer Leichtathletik oft heterogen und ehrenamtlich geprägt ist.
- Sie dienen als Baustein der Trainerentwicklung neben regulären Kursen und Ausbildungen.
Swiss Athletics nutzt die „Coach Points“, um strukturelle Schwächen im System abzufedern: Wenn nicht überall hochprofessionelle Trainerteams verfügbar sind, soll zumindest das vorhandene Wissen besser koordiniert und verbreitet werden. Dadurch steigt die Qualität des Trainings auch außerhalb der größten Leistungszentren.
Einordnung
Die „Coach Points“ sind also keine Wettbewerb und auch keine Selektion, sondern eine „Qualitäts- und Wissensplattform“ für Trainerinnen und Trainer. In der Logik von Swiss Athletics ergänzen sie Projekte wie „NextLevel“ und „OYM“, weil sie nicht nur die Athleten, sondern auch die Betreuungspersonen professionalisieren.
Wann und wie kommt das „Next Level Project“ zum Einsatz?
Das „NextLevel-Projekt“ funktioniert als zusätzliche, zweckgebundene Spitzenförderung außerhalb des regulären Verbandsbudgets. Swiss Athletics setzt damit bei den Athletinnen und Athleten an, denen das größte Olympia-Medaillenpotenzial zugeschrieben wird, und verbessert deren Umfeld mit sehr konkreten Maßnahmen.
- Es wird mit Geld von mehreren Schweizer Stiftungen finanziert und ergänzt die normalen Förderstrukturen des Verbands.
- Im Zentrum stehen aktuell acht „Olympic Medal Potentials“: Mujinga Kambundji, Ditaji Kambundji, Annik Kälin, Audrey Werro, Angelica Moser, Simon Ehammer, Dominik Lobalu und Jason Joseph.
- Die Förderung ist individuell zugeschnitten statt pauschal nach Kaderstatus.
- Swiss Athletics erhöht gezielt die Pensen wichtiger persönlicher Trainerinnen und Trainer, damit sie für die Topathleten verfügbarer sind.
- Es wird in sportwissenschaftliche und sportmedizinische Begleitung investiert.
- Die Athletinnen und Athleten erhalten bei Bedarf zusätzliche Betreuungspersonen oder Spezialunterstützung, etwa im Krafttraining oder bei Wettkampfstarts.
- Ein gemeinsames Trainingslager in Stellenbosch dient der Saisonvorbereitung und zugleich dem Austausch zwischen Athleten, Coaches und Medical Team.
Ein wichtiger Teil von „Next Level“ ist nicht nur die Förderung der Spitze, sondern auch der „Know-how-Transfer“ in das gesamte Schweizer System. Dafür werden Trainerinnen und Trainer enger an den Verband gebunden und ihre Erfahrungen über Mentoring, Ausbildung und gemeinsame Formate wie „Coaches Points“ weitergegeben.
Zielsetzung
Das Projekt soll die aktuelle Erfolgsphase nutzen, um **kurz-, mittel- und langfristig** bessere Chancen auf internationale Spitzenleistungen zu schaffen. In der Logik des Verbands ist „Next Level“ also kein Ersatz für die bisherige Förderung, sondern ein gezielter Verstärker für die Athletinnen und Athleten mit Podest Potenzial.
Welche Rolle nimmt das Trainingslager in Stellenbosch im Schweizer System ein?
Das Trainingslager in Stellenbosch ist ein zentraler Baustein von NextLevel: Es soll die Saisonvorbereitung verbessern, den Austausch zwischen Athleten, Coaches und Medical Team stärken und das in der Schweizer Leichtathletik vorhandene Know-how besser weitergeben.
- Es bietet ideale Trainingsbedingungen im südafrikanischen Sommer auf einer neuen Leichtathletikanlage des Hoërskool Campus.
- Rund 42 Kaderathletinnen und -athleten aus mehreren Disziplinengruppen absolvieren dort gemeinsam einen Teil ihrer Vorbereitung.
- Das Lager dient als Impuls für Wissensaustausch zwischen Trainingsgruppen, Coaches und medizinischer Betreuung.
- Swiss Athletics will dort mit einer Pilotphase Erfahrungen sammeln und das Camp bei Erfolg auf weitere Disziplinengruppen ausweiten.
Stellenbosch ist nicht nur ein klimatisch sehr interessanter Trainingsort, sondern eine Art „High-Performance-Base“, in der Training, Ernährung, Unterkunft und Regeneration räumlich zusammenliegen. Dadurch lassen sich Belastung, Erholung und Abstimmung im Team einfacher steuern als in einem normalen Saisonalltag.
Im Gesamtkonzept von Swiss Athletics ergänzt Stellenbosch das nationale System aus Verbandstraining, „Coach Points“ und zentraler Spitzenförderung. Die Idee ist: Was im Verband die Breite sichert und was OYM in der täglichen Individualisierung leistet, soll Stellenbosch als gemeinsames Lager für die Elite im Vorfeld einer Saison bündeln.
Wenn das Pilotlager überzeugt, soll es jährlich wiederkehren und zu einem festen internationalen Vorbereitungspunkt für Swiss Athletics werden. Damit wäre Stellenbosch nicht nur ein Trainingsort, sondern ein strategisches Instrument für nachhaltigere Spitzenleistungen.
Am Pilotlager in Stellenbosch nehmen Athletinnen und Athleten aus den Disziplinen Gruppen Sprint/Hürden, Mehrkampf und Kugelstoßen teil. Beim ersten Pilotdurchlauf waren es 40 bis 42 Kaderathletinnen und -athleten aus diesen Gruppen.
Einordnung
Swiss Athletics beschreibt das Lager ausdrücklich als “Pilotprojekt“, das bei Erfolg im nächsten Jahr auf zusätzliche Disziplinen Gruppen ausgeweitet werden soll. Damit ist Stellenbosch zunächst kein Lager für das gesamte Nationalteam, sondern ein gezielt eingesetztes Vorbereitungscamp für ausgewählte Bereiche mit hohem Medaillenpotenzial.
Der Hoërskool Campus in Stellenbosch bietet für die Swiss-Athletics-Trainingslager eine sehr moderne High-Performance-Umgebung: neue Leichtathletikanlage, neu gebaute Unterkünfte mit Gemeinschaftsräumen, gute klimatische Bedingungen und organisierte Verpflegung durch eigene Köche. Für Swiss Athletics ist dies ausdrücklich ein wichtiger Teil der idealen Saisonvorbereitung und für das „NextLevel-Camp“.
Was macht die Anlage aus?
- Eine topmoderne Leichtathletikanlage auf dem Campus, die für intensives Sprint-, Hürden-, Mehrkampf- und Wurftraining geeignet ist.
- Neubauten für Unterkunft und Gemeinschaft, sodass Training, Wohnen und Austausch räumlich eng zusammenliegen.
- Optimale klimatische Bedingungen im südafrikanischen Sommer, was für Vorbereitungslager im Winterhalbjahr der Schweiz besonders attraktiv ist.
- Eigene Verpflegung durch drei für Swiss Athletics engagierte Köche, also ein professionell gesteuertes Ernährungssetting.
- Dazu gehört auch eine World-Athletics-zertifizierte Bahn samt weiterer hochmoderner Infrastruktur auf dem Hoërskool-Stellenbosch-Campus.
Für die Athletinnen und Athleten sind diese vorbildlichen infrastrukturellen Bedingungen wichtig, weil dort Training, Regeneration, Ernährung und Teamabstimmung fast unter Laborbedingungen zusammenkommen. Das ermöglicht konzentrierte Vorbereitungsblöcke ohne die üblichen Unterbrechungen des Alltags.
Gerade im Kontext von „Next Level“ ist der Campus deshalb mehr als ein Trainingsplatz: Er ist eine temporäre Leistungsbasis, in der Swiss Athletics mit einer größeren Gruppe hochwertig arbeiten kann.
Das südafrikanische Klima wirkt sich in der Regel zweischneidig auf die Leistungsdaten aus: Kurzfristig steigen Belastung und Ermüdung durch Hitze und teilweise auch durch Luftfeuchtigkeit, langfristig kann genau dieser „Reiz“ jedoch die Hitzetoleranz und damit die spätere Wettkampffähigkeit verbessern.
- Bei Training in Wärme steigen Körperkerntemperatur, Herz-Kreislauf-Belastung und wahrgenommene Anstrengung; das kann Trainingswerte zunächst verschlechtern.
- Hitze erhöht das Risiko von Dehydrierung, was die Ausdauerleistung weiter drückt.
- In Untersuchungen werden bei Wärme besonders bei Laufbelastungen langsamere Zeiten und höhere Ermüdung beobachtet.
- In Südafrika sind zudem je nach Region und Tageszeit auch hohe Hitzestresswerte relevant, besonders in der Sommer-Vorbereitung.
Nach einer Phase von etwa 1 bis 2 Wochen Hitzetraining passt sich der Körper an: Schweißreaktion, Kreislaufstabilität und Temperaturregulation verbessern sich.
Dadurch sinkt die physiologische Belastung bei späteren Einheiten oder Wettkämpfen in ähnlichem Klima.
Die Folge ist oft nicht sofort „bessere Form“, sondern zunächst ein höherer Trainingsreiz, aus dem später Leistungsgewinne entstehen.
Für das Stellenbosch-Camp bedeutet das: Die Athletinnen und Athleten trainieren unter Bedingungen, die anfangs härter sind, aber gezielt zur Hitzeaklimatisierung genutzt werden können. Gerade für Sprint, Hürden, Mehrkampf und Wurf kann das wichtig sein, weil man dort hohe Intensität mit kontrollierter Belastungssteuerung kombiniert.
Die Leistungsdaten im Lager sind deshalb nicht 1:1 mit Schweizer Trainingswerten vergleichbar. Ein etwas niedrigeres Tempo oder höhere Ermüdung im südafrikanischen Sommer kann trotzdem ein positives Zeichen sein, wenn der Körper auf die Hitze reagiert und sich anschließend im Wettkampf besser stabilisiert.
Welche Rolle nehmen Kühlstrategien beim Aufenthalt in Stellenbosch ein?
Athleten nutzen gegen die südafrikanische Hitze vor allem eine Kombination aus Vorkühlung, Flüssigkeitsmanagement und Kühlmaßnahmen während und nach dem Training. Am wirksamsten sind dabei Maßnahmen, die die Körperkerntemperatur senken, ohne die Muskulatur zu stark „abzukühlen“.
Vor dem Training
- ausreichend hydriert starten: Die Empfehlungen nennen vor Belastung etwa 6 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht alle 2 bis 3 Stunden, damit man nicht schon dehydriert in die Einheit geht.
- Pre-cooling: Dazu gehören kalte Westen, Eis-Tücher, kalte Handtücher, Eisbeutel oder auch ein kurzes Bad in kaltem Wasser.
- Ice slurry oder kalte Getränke: Eis-Schlamm-Getränke oder sehr kalte Drinks können die Innentemperatur vor der Belastung senken.
Während einer Trainingseinheit
- Per-cooling: Während Pausen oder zwischen Belastungsblöcken nutzen Athleten kaltes Wasser, Eisgetränke, das Übergießen von Kopf und Gesicht oder Kühlwesten.
- Schattierung und Ventilation: Fans, Schatten und kühle Aufenthaltsbereiche helfen, den Hitzestress zu senken.
- „Clothing Management“: Leichte, helle und luftige Kleidung reduziert zusätzliche Wärmespeicherung.
Nach dem Training
- Cold-water immersion: Kalte Wasserbäder sind eine der effektivsten Methoden, um die Belastung nach Hitzeeinheiten rasch zu senken.
- Aktive Rehydrierung Flüssigkeit und Elektrolyte werden direkt ersetzt, damit die nächste Einheit besser verkraftet wird.
Im Stellenbosch-Camp sind diese Maßnahmen wichtig, weil die Athletinnen und Athleten dort nicht nur trainieren, sondern mehrere Tage oder Wochen in einer heißen Umgebung arbeiten. Gerade bei Sprint, Hürden und Mehrkampf sind Kühlstrategien entscheidend, um die Qualität der Einheiten zu halten und Überhitzung zu vermeiden.
Die Grundidee ist einfach: Erst kühlen, dann belasten, dann rasch regenerieren. So kann die Hitze nicht nur als Risiko, sondern auch als Trainingsreiz genutzt werden, ohne dass die Leistungsdaten unnötig einbrechen.
Welche Bedeutung spielt für Swiss Athletics die Kooperation mit den Niederlanden?
Die Kooperation mit den Niederlanden ist für Swiss Athletics vor allem deshalb wichtig, weil sie Wissen, Strukturen und Trainingsqualität aus einem sehr erfolgreichen Sprint- und Staffelsystem nutzbar macht. Sie ist weniger eine klassische Verbandsallianz als vielmehr ein personell und fachlich vernetztes Hochleistungssystem, das Schweizer Athleten direkten Zugang zu niederländischer Expertise eröffnet.
Swiss Athletics profitiert vom niederländischen Umfeld, das besonders im Sprint-, Hürden- und Staffelbereich als stark gilt.
Schweizer Athletinnen und Athleten konnten bzw. können teilweise in Papendal oder im niederländischen Setting mittrainieren, etwa Ajla Del Ponte und früher auch Léa Sprunger.
Laurent Meuwly war und ist die zentrale Brückenfigur: Er ging zwar zum niederländischen Verband, betreute aber weiterhin einzelne Schweizer Athleten.
Die Zusammenarbeit wirkt auch indirekt, weil sie die internationalen Vergleichsmaßstäbe für Swiss Athletics erhöht und den Austausch von Trainingsphilosophien fördert.
Für Swiss Athletics ist das vor allem ein Weg, strukturelle Grenzen im eigenen System zu überwinden: Anstatt alles selbst aufzubauen, werden erprobte internationale Spitzenstrukturen angebunden. Das passt zu einer Verbandsstrategie, die nicht nur auf nationale Leistungszentren und OYM setzt, sondern auch externe Hochleistungsnetzwerke nutzt.
Die Niederlande sind für Swiss Athletics damit ein Kompetenzpartne im Sprint- und Hürdenbereich, nicht bloß ein Zufallskontakt einzelner Trainer. Die Kooperation zeigt, wie stark moderne Spitzensportverbände heute über Personen, Austausch und gemeinsame Leistungsräume funktionieren.
Was sind die besonderen Merkmale des Leistungszentrums in Papendal?
Papendal bietet vor allem den Vorteil, dass Training, Wohnen, Schule, Regeneration und Betreuung räumlich und organisatorisch gebündelt sind. Dadurch sparen Athletinnen und Athleten Reisezeit und können mehr Energie in Training und Erholung investieren.
Papendal bündelt die wichtigsten Einrichtungen innerhalb eines Quadratkilometers; das gilt als großer Effizienzvorteil für Spitzenathleten.
Es gibt eine Athletics Hall, Sprint Hall, Strength and Recovery-Bereiche, ein High Performance Restaurant sowie Büros und Besprechungsräume. Die 400-m-Bahn wurde erneuert; dazu kommen Mondo-Sprintbahnen, Übungstreppen, Bergaufsprint-Möglichkeiten und Kraftstationen.
In Papendal trainieren nationale Programme für Sprint/Hürden/Staffel, Mittel- und Langstrecke sowie paralympische Leichtathletik.
Mehr als 500 Eliteathleten nutzen die Anlage täglich; das schafft eine starke Hochleistungskultur.
Papendal ist nicht nur eine Trainingsstätte, sondern ein System, das Trainieren, Lernen und Leben an einem Ort ermöglicht. Das reduziert organisatorischen Stress, verbessert die Abstimmung zwischen Athleten, Trainern, Medizin und Ernährung und erleichtert langfristige Entwicklungsprozesse.
Gerade für internationale Spitzenathletik ist das wichtig, weil kleine Optimierungen bei Transport, Regeneration und Betreuung oft große Wirkung haben. Deshalb gilt Papendal als eines der Modelle für zentrale Leistungszentren in Europa.
Im Vergleich zu dezentralen Systemen hat Papendal den Vorteil der Konzentration: Die besten Athleten treffen auf die besten Trainer und Spezialisten an einem Ort. Das fördert Austausch, Standardisierung und hohe Qualität, ohne die individuelle Betreuung zu verlieren.
Welche weiteren internationalen Bezüge hat Swiss Athletics?
Swiss Athletics pflegt neben der Kooperation mit den Niederlanden noch weitere internationale bzw. international ausgerichtete Kooperationen, vor allem über Meetings, Sponsoren, Servicepartner und Trainingsorte im Ausland.
- „Weltklasse Zürich“ ist international stark vernetzt; Swiss Athletics arbeitet dort eng mit globalen Meeting- und Eventstrukturen zusammen.
- Über den Joint Venture mit den „Swiss Runners“ fördert Swiss Athletics die Lauf-Szene unter der Marke „Swiss Running“, also mit international anschlussfähigen Formaten und Events.
- Das Verbandssystem bindet mehrere Premium- und Leadingpartner ein, darunter auch international aktive Unternehmen wie UBS und PUMA.
- Mit Conditioning / Servicepartnern wie Sport-Thieme oder CONICA arbeitet Swiss Athletics in einem Umfeld, das stark europäisch bzw. international geprägt ist.
- Für Trainings- und Vorbereitungslager nutzt Swiss Athletics ausländische Standorte wie Stellenbosch oder Papendal, was einer internationalen Leistungskooperation entspricht.
Swiss Athletics setzt international weniger auf formale „Vertragskooperationen“ mit anderen Nationalverbänden als auf ein Netzwerk aus Personen, Orten und Partnern. Dadurch kann der Verband Expertise, Infrastruktur und Wettkampfpraxis aus dem Ausland gezielt einbinden, ohne seine eigene Struktur zu ersetzen.
Die niederländische Verbindung ist dabei die sichtbarste sportfachliche Kooperation, aber nicht die einzige internationale Dimension. Ebenso wichtig sind die internationalen Meeting-Strukturen, die Stiftungs- und Sponsoringpartnerschaften sowie Trainingslager im Ausland, die Swiss Athletics für seine Elite nutzt.
Letzte Bearbeitung: 28. 8. 2026